Ein Junge aus dem Emmental, der früh lernte anzupacken.
Aufgewachsen bin ich in der Region Worb, am Rande des Emmentals. Mein Vater war Unternehmer durch und durch. Einer, für den ein Arbeitstag selten nach acht Stunden vorbei war und der lieber selbst anpackte, als lange darüber zu reden.
Da er eine Immobilienfirma führte, kam ich schon früh mit der Branche in Berührung. Während andere Kinder ihre Wochenenden anders verbrachten, durfte ich immer wieder mithelfen. Mal hier etwas reparieren, mal dort etwas organisieren. So lernte ich früh, dass sich Probleme selten von alleine lösen – und dass man mit etwas Eigeninitiative ziemlich viel erreichen kann.
Vom Gymnasium an die Hotelfachschule.
Nach meiner regulären Schulzeit schloss ich das Gymnasium ab. Der klassische Weg wäre anschliessend ein Universitätsstudium gewesen. Doch irgendwie konnte ich mich mit dem Gedanken nicht anfreunden, jahrelang hauptsächlich über Dinge zu lernen, die ich lieber direkt in der Praxis erleben wollte.
Meine eigentliche Leidenschaft lag ohnehin woanders: in der Hotellerie und Gastronomie.
Ich mag Menschen. Ich mag es, Gastgeber zu sein. Und ich finde, es gibt kaum etwas Schöneres, als wenn sich jemand an einem Ort rundum wohlfühlt, weil im Hintergrund alles stimmt.
Also entschied ich mich für die Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich, die ich erfolgreich abschloss. Anschliessend arbeitete ich einige Zeit in der Branche und sammelte praktische Erfahrungen.
Hotellerie von Grund auf gelernt.
Mein Diplom als Hotelier / Restaurateur ist für mich mehr als ein Stück Papier: Es steht für eine Ausbildung in einer Branche, die mir bis heute am Herzen liegt.
Diplom in voller Grösse ansehen ↗
Zurück zu den Wurzeln.
Irgendwann führte mich mein Weg zurück in die Immobilienwelt. Ich stieg in das Familienunternehmen meines Vaters ein und übernahm zunehmend Verantwortung in der Verwaltung.
Heute betreue ich mehrere Mehrfamilienhäuser mit insgesamt über 200 Wohneinheiten.
Immobilienverwaltung ist spannend, abwechslungsreich und manchmal auch ziemlich herausfordernd. Aber eines fehlte mir mit der Zeit: die Hotellerie. Der Kontakt mit Gästen. Das Gefühl, nicht einfach nur Wohnraum zu verwalten, sondern Menschen einen schönen Aufenthalt zu ermöglichen.
Und dann kam mir eine Idee.
Mehr über das Familienunternehmen: Seelhofer AG

