DIE GESCHICHTE HINTER MSEELHOFER

Vom Emmental in die Hotellerie. Und irgendwie wieder zurück zu den Immobilien.

«Grüessech», ich bin Matthias Seelhofer. Und eigentlich wollte ich nie einfach nur Immobilien verwalten.

Matthias Seelhofer, Gründer von mSeelhofer
WO ALLES BEGANN

Ein Junge aus dem Emmental, der früh lernte anzupacken.

Aufgewachsen bin ich in der Region Worb, am Rande des Emmentals. Mein Vater war Unternehmer durch und durch. Einer, für den ein Arbeitstag selten nach acht Stunden vorbei war und der lieber selbst anpackte, als lange darüber zu reden.

Da er eine Immobilienfirma führte, kam ich schon früh mit der Branche in Berührung. Während andere Kinder ihre Wochenenden anders verbrachten, durfte ich immer wieder mithelfen. Mal hier etwas reparieren, mal dort etwas organisieren. So lernte ich früh, dass sich Probleme selten von alleine lösen – und dass man mit etwas Eigeninitiative ziemlich viel erreichen kann.

Vom Gymnasium an die Hotelfachschule.

Nach meiner regulären Schulzeit schloss ich das Gymnasium ab. Der klassische Weg wäre anschliessend ein Universitätsstudium gewesen. Doch irgendwie konnte ich mich mit dem Gedanken nicht anfreunden, jahrelang hauptsächlich über Dinge zu lernen, die ich lieber direkt in der Praxis erleben wollte.

Meine eigentliche Leidenschaft lag ohnehin woanders: in der Hotellerie und Gastronomie.

Ich mag Menschen. Ich mag es, Gastgeber zu sein. Und ich finde, es gibt kaum etwas Schöneres, als wenn sich jemand an einem Ort rundum wohlfühlt, weil im Hintergrund alles stimmt.

Also entschied ich mich für die Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich, die ich erfolgreich abschloss. Anschliessend arbeitete ich einige Zeit in der Branche und sammelte praktische Erfahrungen.

MEINE AUSBILDUNG

Hotellerie von Grund auf gelernt.

Mein Diplom als Hotelier / Restaurateur ist für mich mehr als ein Stück Papier: Es steht für eine Ausbildung in einer Branche, die mir bis heute am Herzen liegt.

Diplom in voller Grösse ansehen ↗
Diplom Hotelier / Restaurateur von Matthias Seelhofer

Zurück zu den Wurzeln.

Irgendwann führte mich mein Weg zurück in die Immobilienwelt. Ich stieg in das Familienunternehmen meines Vaters ein und übernahm zunehmend Verantwortung in der Verwaltung.

Heute betreue ich mehrere Mehrfamilienhäuser mit insgesamt über 200 Wohneinheiten.

Immobilienverwaltung ist spannend, abwechslungsreich und manchmal auch ziemlich herausfordernd. Aber eines fehlte mir mit der Zeit: die Hotellerie. Der Kontakt mit Gästen. Das Gefühl, nicht einfach nur Wohnraum zu verwalten, sondern Menschen einen schönen Aufenthalt zu ermöglichen.

Und dann kam mir eine Idee.

Mehr über das Familienunternehmen: Seelhofer AG
MEIN ERSTES AIRBNB

Eigentlich wollte ich nur ein bisschen Hotel spielen.

Mehr oder weniger aus einer Laune heraus beschloss ich, eine kleine Studiowohnung zu möblieren und sie über Airbnb zu vermieten.

Ein eigenes kleines Hotel, wenn man so will. Nur ohne Rezeption, Frühstücksbuffet und hundert Angestellte.

Was ich damals allerdings etwas unterschätzt hatte: Ein Hotel betreibt sich nicht von alleine. Auch kein kleines.

Anfangs machte ich praktisch alles selbst. Ich richtete die Wohnung ein, fotografierte sie, erstellte das Inserat, beantwortete Gästeanfragen, organisierte Schlüsselübergaben und putzte die Wohnung nach jedem Aufenthalt wieder selbst.

Und das alles neben meinem ganz normalen Arbeitsalltag in der Immobilienverwaltung.

Nicht selten bedeutete das, nach einem langen Arbeitstag noch schnell eine Wohnung zu reinigen, frische Bettwäsche aufzuziehen oder einem verspäteten Gast die Schlüssel zu übergeben.

Ich merkte ziemlich schnell: Wenn ich das langfristig machen wollte, musste ein vernünftiges System her.

Also begann ich, Abläufe zu optimieren, zuverlässige Partner aufzubauen, mit Reinigungsfirmen zu verhandeln und Lösungen für möglichst unkomplizierte Check-ins zu entwickeln. Aus improvisierten Einzelaufgaben wurden nach und nach strukturierte Prozesse.

Es war deutlich mehr Arbeit, als ich erwartet hatte. Aber es sollte sich lohnen.

DER MOMENT, IN DEM ICH ZWEIMAL HINSCHAUTECHF 4'000+Umsatz in einem Monat – mit einer kleinen Studiowohnung.

Das war ungefähr das Dreifache dessen, was die Wohnung mit einer klassischen Langzeitvermietung eingebracht hätte.

Natürlich funktioniert das nicht jeden Monat so. Die Nachfrage schwankt, es gibt saisonale Unterschiede und von den Einnahmen müssen auch die Betriebskosten bezahlt werden. Aber solche Monate kommen tatsächlich immer wieder vor. Und ich gebe zu: An diese Abrechnungen könnte ich mich durchaus gewöhnen. ;-)

Spätestens da hatte mich das Airbnb-Fieber endgültig gepackt.

Ich hatte nicht nur einen Weg gefunden, meine Leidenschaft für die Hotellerie wieder auszuleben, sondern auch erkannt, welches wirtschaftliche Potenzial in einer gut organisierten Kurzzeitvermietung stecken kann.

Und das Beste daran? Das System, das ich mir anfangs mühsam selbst erarbeiten musste, funktionierte immer besser. Plötzlich konnte ich weitere Wohnungen betreuen, ohne nach jeder Abreise persönlich mit dem Staubsauger bereitstehen zu müssen.

DER NÄCHSTE SCHRITT

Aus einem Studio wurden immer mehr Wohnungen.

Auf das erste Studio folgte mein erster Airbnb-Superhost-Titel. Dann kam die erste 2.5-Zimmer-Wohnung. Danach eine 4.5-Zimmer-Wohnung. Und mit jeder weiteren Unterkunft lernte ich dazu.

Welche Einrichtung funktioniert? Was macht ein gutes Inserat aus? Wie wichtig sind die richtigen Preise? Und vor allem: Wie schafft man es, dass Gäste zufrieden sind und gleichzeitig die Vermietung wirtschaftlich interessant bleibt?

Ich merkte, dass ich hier zwei Welten miteinander verbinden konnte, die mich schon lange begleiten: die Immobilienwirtschaft und die Hotellerie.

EIN BESONDERER MEILENSTEIN

Mein erster Superhost-Titel.

Die originale Gratulation von Airbnb war für mich eine schöne Bestätigung: Die Arbeit, die späten Schlüsselübergaben und die selbst geputzten Wohnungen hatten sich gelohnt.

Originale Airbnb-Gratulation zum ersten Superhost-Titel

Und ganz unter uns: Wenn ich könnte, würde ich am liebsten alle 200 Wohnungen aus unserer Verwaltung möblieren und in kleine Ferienapartments verwandeln.

Aber natürlich ist das weder realistisch noch mein Ziel.

Denn Wohnraum ist mehr als eine Renditeberechnung. Bestehende Mieter sollen nicht verdrängt werden, nur weil sich mit einer Ferienwohnung möglicherweise mehr verdienen lässt.

Mich interessieren vielmehr die Möglichkeiten, die bereits vorhanden sind: leer stehende Wohnungen, Zweitwohnungen, Ferienimmobilien oder Eigentümer, die ihre Unterkunft nicht dauerhaft vermieten möchten.

Und so entstand mSeelhofer.

Mit der Zeit wurde mir klar, dass nicht jeder Eigentümer Lust hat, selbst Gastgeber zu spielen.

Eine Wohnung einrichten, Inserate erstellen, Preise optimieren, Gäste betreuen, Reinigungen organisieren und auf Nachrichten antworten – das alles kann schnell zu einem zweiten Beruf werden.

Für mich ist es genau das, was mir Freude macht.

Also begann ich, auch anderen Eigentümern dabei zu helfen, ihre Wohnungen professionell über Airbnb und andere Buchungsplattformen zu vermieten.

Aus einem kleinen persönlichen Experiment entwickelte sich so die Idee hinter mSeelhofer.

Heute verbinde ich meine Erfahrung aus der Immobilienverwaltung mit meiner Ausbildung in der Hotellerie und meiner praktischen Tätigkeit als Gastgeber.

Dabei ist mir eines besonders wichtig geblieben: Jede Immobilie verdient eine individuelle Betrachtung. Und jeder Eigentümer einen Ansprechpartner, der nicht nur schöne Versprechen macht, sondern selbst weiss, was hinter einer erfolgreichen Vermietung steckt.

Ich bin Matthias Seelhofer. Immobilienmensch von klein auf, Hotelier aus Leidenschaft und Gastgeber mit Leib und Seele.

Und vielleicht darf ich ja schon bald auch aus Ihrer Wohnung etwas Besonderes machen.

LERNEN WIR UNS KENNEN

Erzählen Sie mir von Ihrer Immobilie.

Ich freue mich darauf, Sie persönlich kennenzulernen und gemeinsam herauszufinden, welche Möglichkeiten Ihre Wohnung bietet.

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